Überraschende Bodenfunde bei den Torhäusern
- 5. Juli
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Während der Aushubarbeiten wurden innerhalb eines Tages mehrere Bodenfunde aus verschiedenen Geschichtsepochen freigelegt.
Am 16. Juni 2026 stieß ein Bagger auf drei Sarkophage aus spätrömischer Zeit. Im weiteren Verlauf wurde zudem der Lüftungsschacht eines Minengangs des ehemaligen Forts Hauptstein freigelegt. Die aus Bruchstein gemauerten Minengänge stammen aus der Barockzeit.
Kurze Zeit später wurde eine beschädigte amerikanische 250-kg-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Der Kampfmittelräumdienst stellte bei dem Blindgänger einen noch intakten Zünder fest. Aufgrund der Gefährdungslage mussten kurzfristig rund 2.000 Anwohner in einem Umkreis von 250 m evakuiert werden. Der Zünder wurde entfernt und die Bombenreste wurden abtransportiert. Weitere Sprengstoffreste wurden tags darauf durch kontrolliertes Abbrennen vor Ort vernichtet.
Laut der Generaldirektion Kulturelles Erbe besteht an den genannten archäologischen Funden ein öffentliches Interesse. Daher wurde mit der Landesarchäologie ein Investorenvertrag geschlossen, der die Bergung und Archivierung der Sarkophage sowie die vollständige Vermessung und Dokumentation der Minengänge regelt. Nach Abschluss der Dokumentation dürfen die Minengänge abgebrochen werden. Alle archäologischen Arbeiten werden voraussichtlich Ende Juli/Anfang August abgeschlossen. Die Kosten übernehmen wir als Bauherr.
Es ist davon auszugehen, dass sich der Bauzeitenplan insgesamt nur geringfügig verzögert und die weiteren Gewerke wie geplant anschließen können.




























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